Lernt Serge Piguet kennen

News | 11 June, 2025

Serge Piguet

Ein Interview mit unserem neuen Global Head of Operations & People

 

Um an der Spitze der Transformation zu bleiben, freuen wir uns, unseren neuen Global Head of Operations & People, Serge Piguet, vorzustellen. Mit seiner Erfahrung in der Leitung kreativer Teams und im Management von Grossprojekten, war Serge in den letzten fünf Jahren auch Geschäftsführer des Lausanner Büros. In dieser Zeit spielte er eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung und Umsetzung der neuen organisatorischen Struktur des Studios – im Einklang mit der strategischen Vision des Unternehmens und den aktuellen Marktbedürfnissen.

 

Was umfasst Deine neue Rolle auf diesem spannenden Weg?

Meine Rolle besteht darin, eine Ausrichtung in die Tat umzusetzen.
Studio Banana unterstützt Organisationen dabei, Komplexität zu navigieren und sinnvolle Veränderungen zu schaffen — und diese Mission beginnt intern. Als Global Head of Operations & People sorge ich dafür, dass unsere internen Arbeitsweisen dieselbe Klarheit, Kreativität und den Mut widerspiegeln, die wir auch unseren Kund*innen bieten.
Es geht nicht darum, Prozesse oder Kontrolle zu verstärken, sondern die Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen unsere Talente sich entfalten, zusammenarbeiten und ihr Bestes geben können – jedes Mal.

 

Wie trägt Deine Rolle zur Gesamtstrategie von Studio Banana bei?

Unsere Arbeit liegt an der Schnittstelle von Design, Strategie und Transformation. Und genau dort liegt auch meine Rolle. Ich stelle sicher, dass unsere Prozesse und Strukturen ganzheitliche Erlebnisse ermöglichen — indem sie Menschen, Räume und Sinn verbinden. Doch jenseits der Systeme geht es um Menschen. Meine Priorität ist es, Raum für Wachstum zu schaffen, Eigenverantwortung zu fördern und Stolz auf das gemeinsame Erreichte zu ermöglichen. Ich bin überzeugt: Vertrauen ist die wahre Grundlage für Leistung.

 

Was sind die grössten Herausforderungen?

Seien wir ehrlich: Kohärenz in einem komplexen, sich schnell verändernden Umfeld zu bewahren, ist nie einfach.
Eine grosse Herausforderung besteht darin, der Falle des Mikromanagements zu entgehen. In kreativen Unternehmen verliert man an Motivation, wenn Entscheidungen inkohärent werden oder Kontrolle Klarheit ersetzt. Das müssen wir aktiv angehen.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, bei aller Entwicklung unsere Verantwortung gegenüber dem Team nicht zu verlieren — denn ohne sie funktioniert nichts.

 

 

Serge Piguet in AP LeLocle
Serge Piguet at Raiffeisen Marly Cousiembert Region Bank

Und Dein persönliches Ziel?

Mit Klarheit und Loyalität führen. Klarheit, um die Dinge so zu sehen, wie sie sind – nicht wie wir sie gerne hätten. Loyalität nicht gegenüber Personen oder Positionen, sondern gegenüber denen, die tagtäglich unsere Projekte umsetzen – und gegenüber den Kund*innen, die uns auf ihrer Transformationsreise vertrauen.

Mein Ziel ist es, einen Dienst zu erweisen. Nicht um zu glänzen, sondern um zu unterstützen. Und nie zu vergessen: Gute Führung bedeutet nicht, recht zu haben – sondern das Richtige für die Organisation und die Menschen dahinter zu tun.

 

Welches ist Dein Lieblingsprojekt im Studio und warum?

Es ist schwer, nur eines zu wählen, also nenne ich zwei, die mir aus sehr unterschiedlichen – aber gleichermassen bedeutungsvollen – Gründen im Gedächtnis geblieben sind.

Erstens, Audemars Piguet.
Wir durften sie über viele Jahre hinweg begleiten – in mehreren Projekten. Besonders an dieser Partnerschaft ist der kontinuierliche Anspruch, die Anforderungen zu erhöhen — nicht nur räumlich, sondern auch in Bezug auf Zusammenarbeit und Teamdynamik. Was ich besonders schätze, ist die Verbindung aus hohen Standards und menschlichem Vertrauen. Wir werden ständig gefordert – aber immer mit Intelligenz und Wertschätzung. Meine Rolle war es, die Ausrichtung über alle Ebenen hinweg zu sichern — vom Verwaltungsrat bis zu den Projektleitungen — damit Vision und Umsetzung im Einklang bleiben, selbst bei unterschiedlichen Projektumfängen und Führungsstilen.

Zweitens, Raiffeisen in Rossens.
Ein kleineres Projekt vom Umfang her – aber nicht in seiner Wirkung. Die lokale Leitung hatte eine klare Vision und den festen Willen zur Innovation. Wir arbeiteten dynamisch und respektvoll zusammen – mit einem spürbaren Ergebnis: einem grossen Sprung in der Kund*innen-Erfahrung. Auch hier bestand meine Rolle darin, den Überblick zu wahren — damit Raum, Strategie und Service perfekt aufeinander abgestimmt sind.

 

In beiden Projekten habe ich erlebt, was möglich ist, wenn Vertrauen, Klarheit und Ambition zusammenkommen. Das ist der wahre Beginn von Transformation.