Die Zukunft der Arbeit neu denken – Koffer für Koffer
News | 16 September, 2025
Gerflor Iberia startet « Arquitectura Portátil – Creation Road Trip 2025 », um die Zukunft von Räumen zu erkunden. Wie stellen wir uns die Räume der Zukunft vor? « Arquitectura Portátil – Creation Road Trip 2025 », initiiert von Gerflor Iberia, der Marke für dekorative Lösungen für Böden, Wände und Oberflächen, ist eine architektonische Übung, die Gestalter:innen und Publikum dazu einlädt, in einen offenen Dialog über die Zukunft unserer Lebensräume einzutreten.
Eine architektonische Übung zur Erforschung der Zukunft von Räumen
Im Zentrum der Initiative steht ein unerwartetes Format: der Künstler:innenkoffer. Jedes Studio musste einen Koffer gestalten, der mit Materialien, Formen und Objekten seine Vision dessen verdichtet, was die Räume von morgen sein werden – oder sein sollten.
Diese Koffer fungieren als portable architektonische Geräte, zugleich symbolisch und evocativ. Über zwei Monate hinweg reisen sie durch sieben europäische Städte und dienen als Katalysatoren für Gespräche über Architektur, Design, Materialien und Zukunft.
Vielfältige Zukünfte zum Bewohnen
Für Studio Banana beginnt das Projekt mit einer entscheidenden Frage: Können wir Umgebungen gestalten, die menschenzentrierter, transformativ und nachhaltig sind… oder werden wir in Dynamiken gefangen, die uns von Wohlbefinden und Sinn entfernen? Wie wird Technologie diese Dynamiken verstärken – oder einschränken?
Durch einen Prozess kritischer Reflexion und spekulativen Designs, unterstützt von einer starken Erzählung, Nutzer:innenreise-Analysen, kuratierten Elementen und KI-Tools, präsentiert Studio Banana drei mögliche Szenarien – vom hoffnungsvollsten bis zum herausforderndsten. Sie regen neue Fragen an, leiten Entscheidungen und eröffnen neue Weisen, Arbeit zu denken und zu bewohnen.
Das Ergebnis ist ein vielschichtiger Koffer, der die Metapher der Blackbox nutzt, um drei Zukünfte zu enthalten:
Nexo urbano: Eine wahrscheinliche Weiterentwicklung des heutigen Büros, in dem Balance und Flexibilität zur Norm werden, innerhalb eines weiterhin relativ strukturierten Umfelds.
Crisálida: Ein utopisches Szenario, in dem der Raum selbst für das Kollektiv arbeitet – als sensorisches Ökosystem, das nicht aus Werkzeugen zum Benutzen, sondern aus Erfahrungen zum Erleben besteht.
Nódulo 47: Die dystopischste Vision, in der Büros zu Systemen eleganter Überwachung werden: modulare, unpersönliche und nomadische Räume, die die Grenze zwischen Arbeit und Leben verwischen.
Jeder Koffer enthält nicht nur Werkzeuge, sondern auch Visionen der Arbeit: was wir waren, was wir werden könnten und was wir vermeiden sollten. Das Projekt lädt zur Reflexion ein und stellt uns vor eine Herausforderung: Fragt euch nicht, zu welcher Zukunft ihr gehört – fragt euch, welche ihr bewohnen wollt.
Erfahrt mehr hier (nur auf Spanisch verfügbar).